Wie alles begann

1990. Das Lektorat Wieners+Wieners wird gegründet. Ein kleines Team ausgewählter Linguisten und Projektmanager findet viele fiese Fehler, hauptsächlich in Werbetexten. Auch erste Übersetzungen, zunächst vor allem aus dem und ins Englische, werden geliefert – zumeist per Fax.

1995. Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt „Multimedia“ zum Wort des Jahres – als Synonym für die Reise in die Welt der neuen Möglichkeiten. Wieners+Wieners macht sich auch auf den Weg, denn mit den Aufträgen wächst die Zahl der Mitarbeiter. So bezieht das Unternehmen Mitte der 90er das geräumige Büro in Ahrensburg. Daneben werden immer mehr gut ausgebildete Freelancer akquiriert, damit auch italienische oder russische Pressemitteilungen von einem Muttersprachler professionell übersetzt werden können. Für Recherchezwecke steht den Lektoren nun ein (!) Internetrechner in der Bibliothek zur Verfügung. Außerdem ist das Unternehmen 1996 erstmals auch per E-Mail erreichbar – allerdings unter der noch wenig einprägsamen Adresse 106004.2360@compuserve.com.

Das Analoge geht, das Digitale kommt

Ende der 90er-Jahre. Langsam kommt die Niethose aus der Mode und das Faxgerät bei Wieners und Wieners auch: Immer mehr Korrekturen verlassen im Scan per E-Mail das Haus. Am 1. August 1999 wird die erste Firmenwebsite gelauncht, wodurch die Anzahl der Kunden stetig steigt. Auch kleine und mittelständische Unternehmen lernen die Sorgfalt, Schnelligkeit und Expertise des Sprachdienstleisters zusehends zu schätzen.

Mehr und mehr in aller Munde

2011. Ralf Wieners übergibt den Sprachdienstleister – zu dessen Kunden mittlerweile fast alle großen deutschen Werbeagenturen gehören – in gute Hände. Hermann Wendelstadt und Kai-Dominik Weyel führen das Unternehmen weiter. Immer mehr Großunternehmen aus Industrie und Wirtschaft zählen zu den Kunden. Sie lassen sich von den hochqualifizierten Inhousekräften und Freelancern, die über den Globus verteilt leben, ihre Broschüren, Präsentationen, Websites und Geschäftsberichte übersetzen, adaptieren und korrigieren. Selbst ein chinesischer oder indischer Dialekt kommt Wieners+Wieners inzwischen nicht mehr spanisch vor. 2014 baut der Sprachdienstleister seine Kapazitäten mit dem Erwerb der SprachKontor Hamburg GmbH aus.

2016. Deutschland wird Europameister im Herrenhandball. Und die Frankfurter Beteiligungsgesellschaft ECM entdeckt Wieners+Wieners. Weil sie von der guten Arbeit des Premiumsprachdienstleisters überzeugt ist, beteiligt sie sich direkt mehrheitlich.

Aus eins und eins wird der Leader in der DACH-Region

2017 unterstützt ECM den Zusammenschluss der Apostroph Group aus der Schweiz mit Wieners+Wieners. Die Frage „Wer hats erfunden?“ stellt sich dabei nicht – die beiden Sprachdienstleister blicken auf eine ähnlich erfolgreiche Vita in den vergangenen zwei Jahrzehnten zurück. Nun wird gebündelt, was sich ideal bündeln lässt: Know-how, Kapazitäten und Netzwerke. Gemeinsam bieten die Apostroph Group und Wieners+Wieners von nun an Sprach- und Übersetzungsdienstleistungen in über 90 Sprachen an, nutzen gemeinsam hocheffiziente IT- und Softwaresysteme und betreuen länderübergreifend global agierende Kunden.

2017. Die EU mit ihren inzwischen 28 Mitgliedsländern wird 60 Jahre alt. Auch Wieners+Wieners/Apostroph Group wachsen und gedeihen. 2018 wird der norddeutsche Standort durch die Übernahme der Bremer López-Ebri Fachübersetzungen GmbH mit der Fachmarke medDOC weiter gestärkt. 2019 erfolgt die Integration der Münchner Agentur Burton, Van Iersel & Whitney, damit der süddeutsche Raum noch besser bedient werden kann.
Luzern als Urstandort der Apostroph Group erhält ebenfalls Verstärkung. 2017 schließt sich Transcript Übersetzungen aus Zürich der Gruppe an. 2020 werden USG Übersetzungs-Service aus Bern und Global Translations aus Sutz-Lattrigen bei Biel integriert.

2018. Prinz Harry und Meghan Markle krönen ihre Liebe mit dem offiziellen Ehebund. Und Wieners+Wieners arbeitet nicht länger nur nach den DIN-Normen, sondern lässt sich dies auch von öffentlicher Stelle anerkennen. Der Sprachdienstleister ist stolz auf seine Zertifizierungen im Bereich Qualitätsmanagement (DIN ISO 9001) und Übersetzungsdienstleistungen (DIN ISO 17100).

Ulrich Barnewitz

Übersetzung von Wünschen in Lösungen

2019. Ulrich Barnewitz wird neuer Geschäftsführer von Wieners+Wieners. Außerdem präsentiert das Unternehmen seine Entwicklung mit einem neuen Logo und Claim: Lösungen sind unsere Sprache. Die Sprachmanufaktur zeigt damit, dass sie nicht nur einen indischen Dialekt ins Französische übersetzen kann, sondern auch die Wünsche ihrer Kunden in Lösungen – von der Arbeit in kundenspezifischen Content-Management-Systemen über die individuelle Kombination von Sprache und Technologie bis zur zielgruppengerechten Transcreation von Marketingbotschaften.

2020. Der Duden streicht 300 Wörter endgültig aus seinem Repertoire – darunter die „Niethose“. Im Gegenzug nimmt er 3000 neue Wörter wie „Fridays for Future“ oder „Gänsehautmoment“ auf. Auch Wieners+Wieners beobachtet stets neue (Sprach-)Entwicklungen und berät seine Kunden nun beispielsweise zum Thema Gendern.

2021. Lupenrein: Wieners+Wieners achtet seit jeher auf größtmögliche Informationssicherheit und Diskretion bei der Verarbeitung der sensiblen Kundendaten. Am Standort Ahrensburg wird dies von der ENX Association in einem mehrmonatigen Prozess geprüft. Das Ergebnis: eins a mit Sternchen. Will sagen: auf Anhieb die Kriterien für eine Zertifizierung gemäß TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange) erfüllt. Außerdem geht das Unternehmen mit einer neuen Website online. Mit im Angebot sind aktuelle Dienstleistungen wie internationale Keyword-Recherche im Rahmen von SEO-Maßnahmen, Machine Translation mit Pre- und Post-Editing oder Content-Produktion und -Optimierung.